Kostenlose Einkaufslisten von Google wieder eingeführt

Kostenlose Einkaufslisten von Google wieder eingeführt

Kostenlose Einkaufslisten von Google wieder eingeführt

Angesichts der wachsender Rolle des digitalen Handels hat Google entschlossen, nach einer 12-jährigen Pause wieder kostenlose Einträge auf der Registerkarte „Google Shopping“ der Suchergebnisse einzuführen. Ziel ist es, einen seit Jahren bestehenden Bedarf zu erfüllen: mehr E-Commerce-Webseiten in die Lage zu versetzen, bei Einkaufs-Suchanfragen wettbewerbsfähig zu sein. Diese Änderungen traten Ende April  in den USA in Kraft, und Google hat vor, sie vor Jahresende weltweit auszubauen.

„Google führt die Registerkarten „Shopping“ ein, wo die neuen kostenlosen Einkaufslisten angezeigt werden.“

 

In der oberen Abbildung ist gezeigt, dass die Registerkarte „Shopping“ jetzt Anzeigen oben und unten auf der Seite mit organischen Listen in der Mitte enthält. Dies sieht den bezahlten und organischen Ergebnissen auf der Hauptseite der Suchergebnisse ähnlich. 

Beachten Sie, dass diese kostenlosen Einkaufslisten nur auf der Registerkarte „Shopping“ verfügbar sind. Sie befinden sich nicht in den Hauptsuchergebnissen oder anderen Registerkarten. E-Commerce-Abfragen auf der primären Suchseite liefern weiterhin traditionelle organische Ergebnisse und Einkaufsanzeigen, bekannt als Product Listing Ads (etwa Produktlistenanzeigen) oder PLAs. 

Alle E-Commerce-Webseiten können in den kostenlosen Einkaufslisten angezeigt werden. Wenn Sie bereits Nutzer von Merchant Centers und Shopping-Anzeigen sind, müssen Sie nichts unternehmen, um die kostenlosen Angebote zu verwenden. Neue Nutzer des Merchant Center, die an diesem Programm teilnehmen möchten, können es ab heute nutzen und benötigen dazu kein Google Ads-Konto.  

Google betont, dass Werbung ähnlich wie bei allen organischen Suchergebnissen keinen Einfluss darauf hat, ob ein Unternehmen einen kostenlosen Einkaufseintrag oder sein Ranking erhält.

Als einer der Faktoren für die Platzierung in der Rangfolge der kostenlosen Einkäufe könnte eine Kombination aus organischer Bedeutung und Autoritätssignalen in Verbindung mit Preisgestaltung, Verfügbarkeit und den persönlichen Daten eines Suchenden genannt werden. 

Durch das Hinzufügen von kostenlosen Angeboten auf der Registerkarte „Shopping“ kann die Sichtbarkeit von organischen Produktlisten in der Google-Suche erweitert werden. Ab jetzt können E-Commerce-Webseiten in einer von 20 kartenähnlichen Auflistungen auf der Registerkarte „Shopping Results“ sowohl in der mobilen als auch Desktop-Version erscheinen. 

Da die Registerkarte „Shopping“ für E-Commerce-Produkte vorgesehen ist, besteht hier scheinbar keine Chance, dass Informationslisten auch Ranglistenplätze einnehmen, im Gegensatz zu Hauptsuchergebnissen, bei denen dies passieren kann. 

Googles Bestreben, kostenlose Einkaufslisten wieder einzuführen, war vermutlich durch den Wunsch motiviert, die Dominanz von Amazon im digitalen Handel zu bekämpfen. Händler selbst können mit der Teilnahme an diesem Programm viel gewinnen und verlieren wenig. 

Die ersten Schritte

Wie bereits erwähnt können Sie Ihre Produkte möglicherweise schon in dieser kostenlosen Option bewerben, wenn Sie bereits Nutzer des Merchant Centers und der Einkauf-Anzeigen sind. Klicken Sie dazu im Navigationsmenü Ihres Merchant Center-Kontos auf „Wachstum“ und dann auf „Programme verwalten“ und wählen Sie die Programmkarte „Google-Plattformen“ aus. Sie können Ihre vorhandenen Produkt-Feeds verwenden oder ihn durch weitere Produkte ergänzen, um eine noch größere Auswahl in den kostenlosen Einträgen zu präsentieren.

Wenn Sie neuer Nutzer des Google Merchant Centers sind, machen Sie folgende Schritte:

  • Melden Sie sich bei Merchant Center an
  • Überprüfen Sie Ihre Seite
  • Aktivieren Sie das Programm „Google Plattformen“
  • Erstellen Sie Ihren Produkt-Feed.

 

Dieser Ablauf kann mit einigen Schwierigkeiten verbunden sein. Besonders verwirrend kann die Erstellung des Produkt-Feeds sein.

Man unterscheidet zwei Arten von Produkt-Feeds: Haupt- und Subfeeds. Beide dienen dazu, Informationen zu Ihren Produkten Kanälen wie das Google Merchant Center zur Verfügung zu stellen. Der Hauptfeed oder der primäre Feed ist im Prinzip der alte, wohlbekannte Shoppingfeed. Über diesen Feed können Sie Produkte zum Google Merchant Center hinzufügen und daraus entfernen sowie die Ausrichtung auf das Land und die Sprache bestimmen. Darüber hinaus können Sie mit Hauptfeeds Optimierungsregeln für Ihre Produktfeeds einrichten. Dieser Feed umfasst wichtige Informationen wie den Produktnamen, die URL der Zielseite, den Preis, die Verfügbarkeit und das Bild. Subfeeds oder Supplemental Feeds ist eine sekundäre Datenquelle, die Händler ihrem Google Merchant Center hinzufügen können, um ihren primären Feed anzureichern. Sie können nur zusätzlich zum Hauptfeed verwendet und nicht als Hauptdatenquelle akzeptiert werden. Subfeeds enthalten zusätzliche Informationen zu mehreren Hauptfeeds und dienen zur Aktualisierung vorhandener Produktdaten. 

Viele E-Commerce-Plattformen haben keine Schwierigkeiten bei der Erstellung eines geeigneten Produkt-Feed für Google Merchant Center.

Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie zur Erstellung eines Produkts-Feeds:

  • Ihre XML-Sitemap verwenden;
  • Google Merchant Center Ihre Website durchsuchen lassen, vergessen Sie dabei nicht, die Produkte mit strukturierten Daten zu kennzeichnen.
  • Vorlagen und Datenanforderungen verwenden, die vom Hilfe-Center von Google bereitgestellt werden.


Dabei schenkt Google Ihnen einen Bonus: Diese Feeds werden in seinen primären organischen Suchergebnissen und bei der Bildersuche verwendet. 

 

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