Shopware 5 – Shopware 6 Vergleich

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Shopware 5 – Shopware 6 Vergleich

Shopware 5 – Shopware 6 Vergleich

Die fortschrittliche Shopware 6 ist den meisten Shop-Betreibern bekannt, die erste Version mit 6.1. ist bereits verwendbar. Die neue Shopware wirft einige Fragen auf, die wir versuchen, verständlich zu beantworten.

 

Was hat sich gravierend geändert?

 

Shopware 5

Die Software kam 2015 auf den Markt. Seitdem hat sich vieles verändert in diesem Bereich. Merkmale der Shopware 5, die damals bahnbrechend waren:

 

Der Onlineshop wird auf mobiler Basis genutzt. Die Produktseiten können mit Drag & Drop im Backend angelegt werden, für den Verwender ist es problemlos möglich, den Shop individuell zu gestalten. Für den Shop-Betreiber ist es außerdem von Vorteil, dass keine fundierten Fachkenntnisse notwendig sind. Der besondere modulare Aufbau ermöglicht mehr als 3500 Erweiterungen, sodass jeder Shop, unabhängig von Größe und Branche, nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestaltet werden kann.  Shopware 5 wird weiter ausgebaut, bis Juni 2021 werden Updates erfolgen, die Version 5.6.8 existiert bereits. 

Vorteile in Stichpunkten:

  • Shopsystem ist stabil,
  • Community mit Partnern und Entwicklern,
  • hervorragender Support durch Hersteller und Agenturen,
  • mehr als 3500 Erweiterungen möglich,
  • Weiterentwicklung bis Juni 2021 gewährleistet,
  • Sicherheitsupdates erfolgen bis Juni 2024.

 

Shopware 6

Auf dem Community Day 2019 wurde Shopware 6 präsentiert. Es handelt sich um ein auf Grund neu entwickeltes Shopsystem. Neue Technologien wie Bootstrap, Vue.js Framework und Templateengine Twig erlauben die einfache und noch schnellere Bedienung des Backends, ebenso sind rasche und einfache Änderungen am Frontend möglich. Die unterschiedlichen Verkaufskanäle werden durch den First-API-Ansatz integriert, Verkaufsprozesse optimal angepasst. 

 

Die verwendeten Technologien in Kurzform:

  • Symfony 4.2,
  • Twig,
  • Bootstrap 4,
  • Vue.js.

 

Die neuen Funktionen sind bahnbrechend und überzeugen von der effizienten Shopware 6:

  • API-basiert, headless Commerce,
  • Integrieren erfolgt automatisch,
  • neue Variantenmodule, neuer Generator, 
  • neues Backend mit tabbed Browsing,
  • Verkaufskanäle mit neuer Logik: direkt aus Backend zu Amazon usw.,
  • Rule Builder bedeutet flexible Geschäftslogik. Beispiel: Kunde aus der Gruppe A kauft einen Artikel X und erhält 20 % Rabatt. Der Kunde aus Gruppe B kauft ebenfalls den Artikel X, bekommt keinen Rabatt, spart jedoch die Versandkosten.
  • Template-System: Twig von PHP-Framework Symfony.
  • Neue Medienverwaltung, einschließlich automatischer Kategoriezuordnung der Medien und Anzeige der Stellen, in denen die Medien aktiv sind.

 

Der direkte Vergleich

 

  • Shopware 5

Frontend und Backend sind miteinander verbunden.

Backend läuft unter Ext.js.

Automatisierte Prozesse mussten vorher durch einen Entwickler und if-Regel bestimmt und auch umgesetzt werden.

Jede Bestellung wird gleichzeitig als Lieferung geführt.

Multi-Channel-Verkäufe nur durch Plugins möglich.

Mehr als 3.500 Plugins im Shopware-Store.

Mit Smarty als Template-System.

Einkaufswelten auf Kategorieseiten umsetzbar.

Schlanke Medienverwaltung.

 

  • Shopware 6

Mithilfe API-First-Ansatz Frontend und Backend entkoppeln, Frontend liegt auf Server 1, Backend auf Server 2.

Backend unter Javascript Framework Vue.js. anwendbar, ermöglicht mobile Anpassungen.

Ruile Builder erlaubt auch Laien die optimale Nutzung.

Für jeden Kanal besteht ein separater Artikel-Katalog.

Jede Bestellung kann gesplittet werden in Lieferung und Bestellung.

Verkäufe Multi-Channel sind im Standard-Verfahren möglich. Durch Headless Commerce können Bestellungen per Sprache eingegeben werden.

Derzeit sind 500 Shopware Plugins mit der Shopware 6 kompatibel.

Das Template System Twig von PHP-Framework Symfony wird genutzt.

Neue Medienverwaltung erlaubt die automatische Kategoriezuordnung der Medien. 

 

Es ist ersichtlich, dass beide Versionen die optimalen Onlineshop-Lösungen darstellen. Es ist allerdings vorauszusehen, dass sich die Version 6 durchsetzt. Je länger Shopware 6 verwendet wird, desto stärker ist die Entwicklung. Die Plugins für Shopware 5 werden nach einem bestimmten Zeitraum nicht mehr weiterentwickelt, die Konzentration liegt auf der Version 6. 

 

Wer also langfristig plant, entscheidet sich für die Version 6. Wer jedoch die Version 5 nutzt, plant den Umstieg langfristig, es eilt keineswegs. Bis Juni 2021 wird Version 5 unterstützt. Shopware ist grundsätzlich eines der führenden Systeme im Bereich Onlineshop. 

 

Shopware 6 zählt zu den leistungsfähigsten und vielseitigsten Shopsystemen. Die Werbung spricht von drei Begriffen:

  • „Mehr Flexibilität, weniger Komplexität, eine Technologie.“

 

Die Anbindbarkeit an externe Systeme und Vertriebswege ist erwähnenswert, ein neu konzipiertes Backend erhöht die Leistungsfähigkeit. Die Entwicklung der Version 6 ist zukunftsorientiert, beispielsweise die neue Programmierung. Headless Commerce ist ein bedeutender zukunftsbezogener Schritt, der die Version 6 als Top-Software präsentiert. Wie bereits erwähnt, sind Backend und Frontend getrennt, was die Anbindbarkeit an externe Marktplätze ermöglicht, wie beispielsweise Amazon, Ebay usw. 

 

Shopware 6 besteht aus mehreren Teilen, und zwar:

  • Administrationsbereich: Dieser Bereich ist strukturierter aufgebaut. Die Navigation mit unterschiedlichen Menüpunkten sorgt für wesentlich verbesserte Übersicht. Die Handhabung ist einfach, auch Einsteiger kommen hervorragend zurecht. 
  • Produktdatenbank,
  • unterschiedliche Frontends.

Der Drehpunkt ist fraglos die API. Alle Bereiche sind einzeln über die API bedienbar.

Diese Bestandteile sind das Grundgerüst, während API first die Anbindbarkeit ermöglicht. Shopware 6 ist kompatibel mit sämtlichen Vertriebskanälen und Software-Systemen. Mit Shopware 6 ist Ihr Onlineshop auf den neuesten Stand der Technik.

 

Änderungen: Es gibt kein „Fenster-System“, die Verwaltung ist demzufolge übersichtlicher. Die Verwaltung von Produktpreisen ist überarbeitet, „Rundungsfehler“ treten nicht mehr auf. Die vereinfachte Verwaltung überzeugt den Verwender. 

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Erlebniswelten

Wenn die Rede von Shopware 6 ist, kommt irgendwann der Ausdruck „Erlebniswelten“. Händler können ihre Produkte ansprechend präsentieren. Die Erlebniswelten erlauben, jede Seite individuell zu erstellen, unabhängig davon, ob es sich um Produktdetailseiten handelt oder um Shopseiten, Webseiten oder Blogs. Die Erlebniswelten sind auf Kategorie- und Detailseiten problemlos umzusetzen. 

 

Mit der Shopware 6 können Sie problemlos Ihre Produkte einstellen und pflegen, sowie Kategorien erstellen. 

 

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Die Version 5 enthält die notwendigen SEO-Werkzeuge, während die Version 6 Funktionen wie Meta Tags, Breadcrumbs und Rich Snippets beinhaltet. Sie können Kategorien erstellen und Bilder zuordnen. 

 

Allerdings enthalten beide Versionen Gemeinsamkeiten, beide Systeme sind bestens geeignet. Plugins können in beiden Systemen integriert werden. Für die in der Version 5 installierten Plugins besteht die Möglichkeit, den Shop noch einige Jahre zu betreiben. Für die Nutzung sind keine umfassenden Fachkenntnisse erforderlich.

 

Wer sich auf Schnelligkeit und Effizienz konzentriert, ist mit der Version gut bedient. Die vielen Plugins sind erwähnenswert; Sie erstellen Ihre Webseite nach Ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen. Mit dem Rule Builder können Sie Prozesse automatisch steuern, anders ausgedrückt Versandarten dem Kundentyp zuordnen oder die Zahlungsart bestimmter Produkte bestimmen. 

 

Technische Unterschiede in Stichpunkten

Der Einfachheit halber stehen die Unterschiede der beiden Versionen untereinander. 

 

Version 5 und Version 6 

Version 5:

Die Datenerhaltung Backend und Frontend sind fest verknüpft.

Version 6:

API-First-Ansatz sorgt für die Trennung von Front- und Backend.

 

5: Unterschiedliche Kanäle können mit Plugins angepasst werden.

6: Headless Commerce Ausbau mit dem API-Ansatz möglich.

 

5: Backend läuft auf Framework Ext JS.

6: läuft auf Framework Vue.js von Javascript.

 

5: Einkaufwelten Page Builder sind mit Einschränkungen auf unterschiedlichen Endgeräten aktivierbar.

6: Erlebniswelten verbinden Produkte und Content.

 

5: Eigene Angaben für bestimmte Kunden können nur Programmierer festsetzen.

6: Rule Builder ermöglicht das einfache Erstellen und Einbauen.

 

5: Es gibt nur eine One-Sales-Channel Lösung.

6: Multi-Channel-Verkäufe sind aktivierbar für Amazon, Instagram oder Voice Commerce.

 

5: Einfache Verwaltung der Medien mit Komprimierfunktion.

6: Vielfältige Medienverwaltung mit Kategorien und Zuordnungen, auch von Bildern.

 

5: Externes Plug-in für Zahlungen notwendig.

6: PayPal ist beispielsweise als Standard-Zahlungsweise sofort verfügbar.

 

Generell ist es sinnvoll, wenn Sie Shopware 5 verwenden, diese Software auch vorerst zu behalten. Wenn Sie einen neuen Onlineshop eröffnen, ist es allerdings ratsam, gleich Shopware 6 einzusetzen.

 

Shopware 5 ist ein modulares System. Frontend und Backend sind vereint, ermöglichen allerdings Verbindungen zu Drittanbietern. Shopware 6 hingegen punktet mit API-First. Das flexible Headless eCommerce-System ist fortschrittlich und empfehlenswert. Die Bereiche sind klar strukturiert. 

 

Vorteile von Shopware 5 sollten nicht unterschätzt werden:

  • Große Community,
  • etablierte Shop-Software,
  • großes Sortiment an Plugins,
  • Support bis 2021, Updates bis 2024.

 

Vorteile von Shopware 6:

  • Headless eCommerce Lösung,
  • moderne Standards und Technologien,
  • Flexibilität durch API-First,
  • Bedienung ist einfach, keine Fachkenntnisse erforderlich,
  • Rule Builder für individuelle Erstellung, beispielsweise Preisnachlässe, Versandkosten usw. 

Wie bei jedem Produkt gibt es auch Nachteile, die allerdings nicht gravierend sind:

 

Shopware 5 wird mit den Updates 2024 eingestellt. Die Plugins werden nicht weiterentwickelt. Die Technologien sind bis dahin veraltet.

 

Shopware 6 enthält weniger Plugins. 

Shopware 6 Einzelheiten

Das durchdachte System punktet mit zahlreichen Funktionen, Möglichkeiten und neuester Technologie. Bei der Migration können einige Daten übernommen werden, wie beispielsweise Artikel, Kategorien und Hersteller, sowie Freitext-Felder. Verkaufskanäle sind nicht übertragbar, da es sich bei Version 6 um neue Features handelt, das gilt auch für Versandarten und Zahlungsarten. Einkaufswelten werden nicht übernommen.

 

Die Einkaufswelten sind nun Erlebniswelten geworden. Die Drag & Drop Bedienung vereinfacht die Gestaltung. Kontakt- und Anmeldeformulare, sowie Artikelfilter werden problemlos eingebunden. Rabattaktionen sind bereits integriert. 

 

Shopware 6 ist nicht der „Nachfolger“ von der Version 5, sondern eine Plattform, die mit dem Rule Builder punktet. Das Anpassen von Preisen, Versandkosten und unterschiedlichen Inhalten ist relevant, es handelt sich um wichtige Funktionen. Drei Blöcke der Plattform sind kurz wie folgt zu beschreiben:

 

  • Shopware Core verfügt über die Handelsressourcen und Handelsprozesse.
  • Shopware Administration ist die Schnittstelle für die Bearbeitung der Ressourcen.
  • Shopware Storefront ist die moderne standardisierte Frontend-Anwendung in puncto Kundenansicht.

 

Einige Funktionen werden in der Version 5 umständlich gehandhabt, die Bedienung der Version 6 ist wesentlich vereinfacht für den Endanwender. 

 

Zu den Neuerungen gehört das neue Backend. Das übersichtliche Design ist leichter bedienbar durch Vue.js. Einige Bedienelemente sind jetzt verbunden und neu strukturiert. Die Erlebniswelten sind eine Verbesserung der bekannten Einkaufswelten der Version 5. Die Elemente wurden kurzerhand durch Blöcke ersetzt. Statt Auflistung der Typen gibt es jetzt Kategorien mit Blöcken, die über unterschiedliche Vorlagen verfügen. 

 

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